Was ist GCD?

God-centered design (GCD) stellt im Gegensatz zum Human-centered design (HCD) nicht den Menschen, sondern Gott in den Mittelpunkt des Gestaltungsprozesses. GCD erweitert die Perspektive des HCD über den Menschen, das Ebenbild Gottes, hinaus auf dessen Schöpfer, den Ursprung aller Dinge.

Der GCD-Entwicklungsprozess nimmt seinen Anfang bei Gott. Ziel ist,  die Manifestation dessen Willens, Werte, Pläne und Ideen in den zu gestaltenden Dingen, seien es Organisationen, Systeme, Prozesse, Produkte oder Dienstleistungen.  Als Ergebnis bringen diese wiederum alle Beteiligten und Nutzer (und deren Umfeld) in Kontakt mit Gott. Nach den GCD-Prinzipien (besser: Absichten) gestaltete Dinge verweisen wieder auf Gott – der Kreis schließt sich. Ein gottorientiertes gestalterisches Vorgehen trägt somit zum Bau des Reich Gottes auf Erden bei.

Gott ist keine, gemäß dem eigenen menschlichen Willen, frei verfüg- und benutzbare „Energie“, sondern ein souveränes, aber auch persönliches Gegenüber. Insofern ist GCD auch keine Sammlung von „Methoden“; und doch kann auch hier das methodische Vorgehen des HCD bzw. des User-centerd design (UCD) – oder z.B. des Design thinking – Anwendung finden, erweitert um göttliche Prinzipien im Sinne des GCD.

Diese Seite ist ein Versuch, sich Theorie und Praxis des God-centered design zu nähern.

GCD-Blog 

Alle Beiträge…

Das God-Centered Design Canvas (GCDC) – Teil 1

Für eine pragmatische Beschreibung des Geschäftsmodells eines Unternehmens hat sich in den letzten Jahre – zu Recht – das Business Model Canvas (BMC) von Alex Osterwalder etabliert (hier im Video erklärt). Es ist mittlerweile sogar beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zu finden.     Eine Variante des BMC, die speziell auf Unternehmen in der …

Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…

Wenn Jesus in Matthäus Kapitel 18 davon spricht, dass wir wie die Kinder werden sollen, dann hat das – wie immer im Wort Gottes – viele Dimensionen. Heute möchte ich drei davon herausgreifen. Eines möchte ich aber vorneweg schicken: Jesus meint sicherlich nicht, dass wir wieder unreife Kinder werden sollen, die Milch benötigen, wie Paulus schreibt, oder …

Intermezzo (I)

Das GCD-Feld ist weit, ich habe es hier bisher nur angekratzt… Nach drei ersten Beiträgen zu „Methoden“ – dem Gebet, Ideen von Gott und der Entscheidungsfindung – möchte ich in den folgenden Beiträgen auf GCD-Prinzipien eingehen, die letztlich nichts anderes sind als Prinzipien des christlichen Glaubens, des Reich Gottes, der Bibel: Kind sein (Beitrag vom …

Mehr zu GCD…

Seit vielen Jahre bereits versuche ich in meinem Leben, aber vor allem auch in meiner Arbeit, das umzusetzen, was Jesus Seinen Nachfolgern lehrte: Nach Gottes Prinzipien und Willen zu leben und letzlich das zu tun, was man den Vater tun sieht [Joh 5,19.20].

Ende August 2016 hatte ich den Gedanken, dieses Vorgehen God-centered design (GCD) zu nennen, angelehnt an Human-centered design (HCD) bzw. auch User-centered design (UCD). Im Gegensatz zu diesen steht beim GCD jedoch nicht der Mensch im Zentrum des Design-Prozesses, sondern Gott, als der Anfang und das Ende aller Dinge.

Was das in Theorie und Paxis heißt, welche „Methoden“ es dafür geben könnte und meine persönlichen Gedanken und Erfahrungen möchte ich in Form kurzer Artikel auf dieser Site veröffentlichen und darüber in einen Dialog kommen.

Einen weiterführenden Austausch in der Art eines Forums würde ich gerne in einer XING-Gruppe führen. Da diese Gruppe einerseits geschlossen ist, andererseits jedoch deren Mitglieder nicht anonym sind, sollte sie ein vertrauensvolles Umfeld zur Diskussion bieten.

Ich wünsche allen Lesern eine inspirierende Zeit und hoffe auf einen regen Gedankenaustausch, sei es hier in Form von Kommentaren, in der o.g. XING-Gruppe oder einem persönlichen E-mail-Dialog.

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